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Die Sicherheit der Insassen und potentieller Unfallgegner von Kraftfahrzeugen kann durch organisatorische, konstruktive oder persönliche Maßnahmen verbessert werden.
Gurt Bei Gurten mit einem Aufrollmechanismus muss derselbe bei einem Unfall automatisch und zuverlässig blockieren. Ein immer Verwendung findendes Prinzip ist, die Blockierung beim Überschreiten einer bestimmten Entrollgeschwindigkeit wirksam werden zu lassen. Üblicherweise hat dabei die Gurtrolle außen einen Zahnkranz, der sich in einem nach innen gerichteten Zahnkranz mit größerem Durchmesser frei dreht. Die Rolle wird mit Federkraft in der Mittellage gehalten und beim Reißen am Gurt von diesem gegen den äußeren Zahnkranz gedrückt und damit blockiert. Zusätzlich gibt es meist noch einen weiteren Mechanismus, der eine Metallkugel enthält und auf der Schwerkraft und dem Prinzip der Trägheit beruht. Bei starker Schräglage des Fahrzeugs oder großen Beschleunigungen wird die Kugel aus der Ruhelage in einer Mulde getrieben, um über einen Hebelmechanismus die Blockierung auszulösen. Airbag Ein Airbag (auch Prallkissen; englisch wörtlich Luftsack) ist ein automatisch aufblasendes Kissen, das im Falle eines Verkehrsunfalls die Insassen eines Automobils vor Verletzungen schützen soll. Die grundsätzliche Funktionsweise ist einfach: Eine Elektronik mit Beschleunigungsmessern löst die Zündung von festem Treibstoff (tatsächlich Raketentreibstoff) aus, wodurch ein Kissen aus Nylon äußerst schnell (ca. 10 - 40 Tausendstel Sekunden) aufgeblasen wird. Seit 1995 werden vermehrt, heute überwiegend, Gasgeneratoren ohne festen Treibstoff benutzt. Dadurch verringert sich die Abbremsung des Insassen während eines Unfalls. Der Nylonsack hat kleine Löcher, die der Gasfüllung erlauben, langsam zu entweichen während der Insasse dagegen gedrückt wird. |
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